HURCO Spindeln – Bearbeitungszentren aus Indianapolis
HURCO – Steuerungskompetenz mit eigenem Maschinenbau
Wer HURCO kennt, denkt zuerst an die Steuerung. Das ist kein Zufall. Gerald Roch und Edward Humston gründeten das Unternehmen 1968 in Indianapolis mit einer klaren Idee: eine CNC-Steuerung zu entwickeln, die Maschinenbediener direkt in der Werkstatt verstehen, ohne Programmierstudium und ohne lange Einarbeitungszeit. Computer waren damals vor allem in Universitäten zu finden, nicht in Fertigungshallen. HURCO wollte das ändern.
Heute beschäftigt HURCO weltweit über 700 Mitarbeiter, produziert in Taiwan, Italien und den USA und ist mit Tochtergesellschaften in zahlreichen Ländern vertreten. Für Deutschland und Europa ist seit 1988 die HURCO Werkzeugmaschinen GmbH in Pliening bei München zuständig. Mit rund 100 Mitarbeitern bildet sie die europäische Zentrale des Unternehmens.
Was häufig übersehen wird: HURCO entwickelt und baut nicht nur Steuerungen, sondern auch komplette Werkzeugmaschinen. Das Portfolio reicht von 3- bis 5-Achs-Bearbeitungszentren über Portalmaschinen und Horizontalzentren bis hin zu Drehmaschinen. In jeder Maschine arbeitet die eigene Steuerung.
Maschinenkonzepte für die flexible Werkstattfertigung
Seit der Gründung richtet sich HURCO konsequent an Einzel- und Kleinserienfertiger. In diesen Betrieben entscheiden Rüstzeiten und Programmieraufwand darüber, ob ein Auftrag wirtschaftlich bleibt. Genau hier setzt das Konzept an.
Die MAX 5 Steuerung mit WinMax-Software gilt als eine der schnellsten Dialogsteuerungen im Markt. Neue Bediener können innerhalb weniger Tage eingearbeitet werden, Werkstücke lassen sich direkt aus 3D-Modellen programmieren und mit der UltiMotion-Technologie werden Zykluszeiten spürbar reduziert.
Deshalb sind HURCO-Maschinen besonders häufig in Lohnfertigungsbetrieben, im Werkzeug- und Formenbau sowie in der Medizintechnik im Einsatz. Überall dort, wo Flexibilität wichtiger ist als hohe Stückzahlen. Maschinen wie die VMX-Bearbeitungszentren, BX-Portalmaschinen oder TMX-Drehzentren folgen dabei einem klaren Prinzip: Steuerung und Maschine aus einer Hand.
Aufbau und Auslegung der HURCO-Motorspindeln
Im grundlegenden Aufbau unterscheiden sich HURCO-Motorspindeln nicht wesentlich von denen anderer Hersteller. Sie bestehen aus Spindelmotor, Rotor, Stator, Kühlsystem, Werkzeugspanner, Werkzeugschnittstelle wie SK 40 oder HSK sowie Spindellagern.
Entscheidend ist die Abstimmung auf das jeweilige Maschinenkonzept. In den 3-Achs-VMX-Bearbeitungszentren kommen AC-Spindelmotoren mit Drehzahlen bis 12.000 U/min und Leistungen bis 13,4 kW zum Einsatz. Größere 5-Achs-Zentren verfügen über flüssigkeitsgekühlte, integrierte Spindeln, teilweise mit doppelt gewickeltem Motor. Die Drehzentren der TM- und TMX-Reihe arbeiten mit dauergeschmierten Spindeln, die wartungsarm ausgelegt sind und lange Standzeiten ermöglichen.
Typische Belastungen und Schadensbilder im Betrieb
HURCO-Spindeln sind für den Dauerbetrieb in der Werkstattfertigung ausgelegt. Typische Ausfallursachen sind Lagerverschleiß bei hohen Spindelstunden, thermische Überlastung bei unzureichender Kühlmittelversorgung sowie mechanische Schäden infolge von Werkzeug- oder Kollisionsereignissen.
Frühe Warnzeichen wie veränderte Oberflächenqualität, ungewöhnliche Geräusche oder zunehmendes Lagerspiel sollten ernst genommen werden. Wer rechtzeitig reagiert, kann einen planbaren Service durchführen. Wer abwartet, riskiert einen vollständigen Ausfall.
HURCO-Spindelreparatur durch KERN
Der KERN Spindelservice repariert Motorspindeln aus HURCO-Maschinen herstellerunabhängig und fachgerecht. Ob VMX-Bearbeitungszentrum, BX-Portalmaschine oder TMX-Drehzentrum, wir kennen diese Spindeln aus der Praxis.
Eine Instandsetzung durch KERN ist erfahrungsgemäß 20 bis 30 % kostengünstiger als der Bezug einer Neuspindel. Die Durchlaufzeit beträgt 6 bis 8 Werktage. Auf jede Reparatur gewähren wir 24 Monate Gewährleistung.
Sie benötigen Unterstützung bei einer HURCO-Spindel? Nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.
